Von Marxheim nach Neustadt

Biber haben wir keinen gesehen, aber in der Früh den Rehbock gehört. Der soll uns nicht stören. Heute ist wieder ein Naturtag. Die meiste Zeit fahren wir auf unbefestigten Wegen zwischen Fluss und Teichen entlang. Nur gleich am Vormittag führt uns eine Umleitung mitten ins Naturschutzgebiet Finkenstein, eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. Leider müssen wir dazu steil auf tiefem Kies in den Wald hinauf bis zum Aussichtspunkt Finkensteinfels, wo man einen herrlichen Blick auf die Donau hat.

 

Dann geht’s wieder zur Donau hinunter. In Ingolstadt aktualisieren wir wieder einmal die HP, es dauert jedesmal sehr lange, bis wir die Fotos hochgeladen bekommen. Deshalb habe ich sie auch nicht bearbeitet, weil dann würde es noch länger dauern, und wir kämen gar nicht mehr zum Radfahren. In Ingolstadt düsen wir fröhlich durch die Fußgängerzone, als uns ein Polizist milde lächelnd anspricht: „Also, ich würd in der Fußgängerzone schieben!“ Ist ja fast wie am Petersplatz, nur ohne Blaulicht.

 

Wichtigste Errungenschaft der Ingolstädter: Hier wurde das Reinheitsgebot erlassen. Nein, nicht für Trinkwasser, für Bier natürlich. Und deshalb fahren wir auch bald an der „Leitpflanze“ Bayerns vorbei, dem Hopfen, der hier kultiviert wird. Außerdem leisten wir uns heute die ersten Laugenbrezen, die so gut schmecken, dass wir am Nachmittag gleich noch mal schwach werden.  

Sonst war heute eigentlich nichts Aufregendes, nach 72 km ist Schluss. Am Donauufer stellen wir unser Zelt auf. Und ruht!


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Kommentare: 1
  • #1

    mama (Mittwoch, 06 Juli 2016 09:12)

    Ihr seid ja flott unterwegs immer näher der Heimat zu