In Budapest

Leider musstet ihr sehr lange auf die neuen Artikel warten, aber wir finden nur selten schnelles freies WIFI, deshalb jetzt die gesammelten Werke der letzten Tage.


Heute dürfen unsere Drahtesel rasten. Wir natürlich nicht! Außerdem muss Karls Rad zum Doktor. Die Scheibenbremse macht Beschwerden. Also parken wir die Räder beim Fahrradhändler und begeben uns per Bahn in die große Stadt Budapest. Wollten wir sowieso! 

 

Da Szentendre direkt an der Vorortlinie liegt, die direkt ins Zentrum fährt, landen wir gleich mitten im Geschehen. Vieles sehen wir heute: Die Fischerbastei, die Kettenbrücke, natürlich das Parlament auf der anderen Donauseite, die Mathiaskirche und die Burg, um nur die Sehenswürdigkeiten der Altstadt zu nennen.

 

 

Danach sind wir ermattet. Es ist anstrengend, den vielen Touristen auszuweichen, die sich alle am liebsten selbst zu fotografieren scheinen und uns mit ihren Selfie-Sticks fast die Augen ausstechen…


Anschließend landen wir per Zufall in einer Markthalle. Hier halten wir uns fast länger auf, als bei den alten Steinen. Und hier entdecken wir auch eine dieser kleinen Gastwirtschaften, wo eigentlich nur Ungarn essen, weil sonst keiner die Speisekarte versteht. Hier kocht man noch die gute Hausmannskost: Krautfleisch, gefüllte Paprika, Reisfleisch, gebackenen Käse, Hortobagy-Palatschinke (eine pikant gefüllte). Gerade mal 2,80 Euro bezahlen wir hier für das Mittagsmenü mit Suppe und Hauptspeise. Wasser dazu ist gratis  Na, da leisten wir uns aber glatt noch eine Nachspeise.


Gestärkt und frohen Mutes geht es wieder an die Sehenswürdigkeiten. Den Stephansdom besichtigen wir noch. Er ist innen sehr schön, jedenfalls das, was hinter den Touristen zu erahnen ist. Aber was reden wir – sind ja selber welche! Hier wird auch die rechte Hand irgendeines vor 1000 Jahren verstorbenen ungarischen Königs als Reliquie verehrt. Irgendwie gruselig, wenn wir uns vorstellen, dass da irgendwelche Leutchen in ihre Einzelteile zerlegt wurden, um an diverse Kirchen versandt zu werden…


Dann ist Schluss mit alten Steinen. Wir schlendern zwar gerne durch nette Altstadtgassen, aber mit reiner „Kultur“ haben wir es eher nicht so…


Zurück in Szentendre holen wir unsere Räder vom Meister. Die Reparatur kostet ca. 1o Euro und Karls Rad bremst wieder.


Obwohl wir mittags gut satt geworden sind, macht sich schon wieder Hunger breit. Heute gibt’s Makkaroni mit Gorgonzola-Sauce und Mandel-Topping. Dazu Salat. Und wenn ihr euch wundert, wie oft wir Nudeln essen können: Wir lieben Nudeln in allen Varianten!


Wir freuen uns über eure Kommentare, Anregungen, Fragen...

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Kommentare: 1
  • #1

    Elfriede und Fritz und gismo (Montag, 25 Juli 2016 20:17)

    Hallo. Haben euren Bericht aufmerksam gelesen. Das wäre was für mich .Fritz hätte eine Freude mit mir.Wünschen euch weiterhin alles gute und passt auf euch auf. ☺