Vom Leben auf dem Lande

Rechts von uns sind Felder. Links – auch! Die Landschaft hat nicht sehr viel zu bieten auf den nächsten 500 km. Abgeerntete Stoppelfelder, auf denen Hirten ihre Ziegen oder Schafe weiden lassen, verblühte Sonnenblumen, die aufs Dreschen warten, Mais, grasende Pferde, weidende Kühe, immer wieder Pferdewagen...

 

Sie transportieren die unterschiedlichsten Lasten. LKW sieht man auf den kleinen Landstraßen kaum!

 

 

 

Behausungen sehen wir die unterschiedlichsten. Auch hier leben Leute: 

 

 

 

 

Safety first: Man beachte die Warnweste! Warnwesten für Ziegen waren anscheinend aus, und so steht die Geiß völlig ungesichert auf der Ladefläche…

 

Der nächste Wagen transportiert ein Ferkel. Es wird wenigstens durch ein Gitter vom Runterspringen gehindert.

 

 

Die Pferdewagen haben Kennzeichen. Wahrscheinlich, damit man die Radarstrafen besser zustellen kann, wenn sie zu flott traben.

 

Wir fotografieren ja immer wieder die Wagen mit den Leuten, die uns freundlich zuwinken. Am meisten müssen wir deshalb darüber lachen, als uns plötzlich ein Pferdewagen entgegenkommt, der Fahrer fröhlich winkt und – sein Handy zückt und dann uns fotografiert!

 

 

Ist die Landschaft auch wenig abwechslungsreich, so steppt in den Dörfern der Bär.

 

Manchmal kommen Gruppen von Kindern auf uns zugelaufen. Am Anfang dachten wir: “Was wird das jetzt?“ Sie stellen sich dann am Rand auf und wollen, dass wir sie im Vorbeifahren abklatschen. Manchmal wollen sie auch ein kleines Rennen mit uns machen.

 

Jedes Haus hat sein Hausbankerl, wo ein bis drei Omas das Geschehen auf der Straße beobachten. Auch sie winken oft. Abklatschen brauchen wir sie nicht;)

 

 

Unser Wasser holen wir da, wo wir sehen, dass die Einheimischen ihre Trinkcontainer füllen. Wir haben auf der gesamten bisherigen Tour eigentlich erst 3 Flaschen Wasser gekauft. Unser Körper verträgt das ohne irgendwelchen Probleme, und wir wollen uns schon ein bisschen „abhärten“, damit uns nicht gleich der erste Keim aus den Latschen kippen lässt.

 

 

Seit Calafat sind erfreulicherweise die streunenden Hunde fast verschwunden. Da fährt man gleich viel entspannter durch die Dörfer. Heute sind wir schon um 16 Uhr nach 86 km an unserem Ziel angekommen, ein Campingplatz. Es gibt einen Badeplatz an einem Fluss, und wir sind die einzigen Gäste am Campingplatz. Leider hat das Wasser ungefähr 38 Grad und ist keine Erfrischung, dafür haben wir Sandstrand…

 


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