Im Osten nichts Neues

Der Gegenwind stemmt sich uns über 92 km hartnäckig entgegen. Es ist heiß – hatte ich das schon mal erwähnt? Manche Tage sind harte Arbeit. Langsam tropfen die Kilometer in den Tacho. Doch wir hören schon auf zu jammern. Denn die letzten 2500 km– hört es, ihr Radfahrer - hatten wir Rückenwind“!!! 

 

Die Landschaft hat auch heute nicht viel Abwechslung zu bieten. Doch wir treffen wieder nette Leute.

 

Gleich nachdem wir gestern geschrieben haben, dass wir alleine sind, kamen noch zwei Belgier und drei Italiener angeradelt. Die Belgier treffen wir heute immer wieder. Und Keith – the wheelman. Seit 10 Jahren auf Fahrradweltreise, hat er einiges zu erzählen. Wir fünf treffen uns dann zufällig in einem schattigen Park wieder und schon sind 1  ½ Stunden verplaudert.

 

 

 

Als wir heute Wasser an einer Wasserstelle nachfüllen, kommt ein junger Mann auf Karin zu. „This one is for you“, drückt er Karin freudestrahlende eine Melone in die Hand. Na sowas. Ein Geschenk! Danke schön!

 

Auch recht nette Fuhrwerke sehen wir wieder. 

 

 

An einer Badestelle machen wir eine ausgiebige Rast. Es tut gut, sich abzukühlen. 

 

 

Wir fahren noch nach Turnu Margurele, viel weiter als ursprünglich geplant. Karl gelingt das Kunststück, im einzigen Hotel den Zimmerpreis von 260 Lei auf 120 zu senken! Denn bei aller Freundlichkeit der Rumänen, Zimmerpreise sind frei verhandelbar! Und müssen auch verhandelt werden, sonst ist man der Dumme! Heute ist uns nach etwas Luxus nach der Plagerei und drum haben wir jetzt eine Badewanne und Klimaanlage.

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Helga und Gerhard Myslik (Sonntag, 07 August 2016 20:56)

    seid gut in der zeit, weiter so und weniger zwetschkensaft ha,ha