Calamare

 „Warum sagen die alle Calamare zu mir?“ wundert sich Karl. „Blaksi?° fragt der Mann Karin. ??? Ach ja: a la mare fahren wir, an die Black Sea. Nur mehr 500 km vom Meer entfernt, wissen die Leute schon, wohin wir fahren. Wieder tauchen wir ein ins rumänische Landleben. 

 

Heute früh starten wir in Turnu Magurele. Hier gibt es eine schöne Kirche mit seltsam verdrehten Turmöffnungen zu sehen.

 

 

Da die Landschaft noch immer nicht viel Abwechslung bietet, vergleichen wir heute rumänische Vorgärten. Da gibt es die verschiedensten Varianten:

 

 

Allmählich wird es hügeliger. Das bringt  uns kräftig ins Schwitzen. Manchmal müssen wir auch mit angehaltenem Atem fahren. Das kann ein überfahrener Hund sein oder Rauchschwaden. Hier wird noch viel abgebrannt: Straßenböschungen, Abfälle, ganze Stoppelfelder … Luftverschmutzung scheint noch kein Thema zu sein.

 

Auch heute bekommen wir wieder ein Geschenk: ein alter Mann kommt und überreicht uns jedem einen Apfel. Einen dritten legt er auf Karls Lenkertasche. Es  ist das erste Mal auf dieser Reise, dass jemand Hand an unser Gepäck legt... …

 

Die alten Omas, ohne die man sich kein rumänisches Dorf vorstellen kann, betrachten wohlwollend das Geschehen. „Kopi, Kopi?“ fragen sie Karin. Das kann sie sofort beantworten, denn dass Kopi Kinder heißt, weiß sie aus einem Reisebericht, denn die Kopie von einem selbst, das sind die Kinder.

 

 

 

Heute schlafen wir wieder unter dem Sternenzelt. Am Rande eines Sonneblumenfeldes schlagen wir unser Zelt auf und bestaunen einen funkelnden Sternenhimmel, wie es ihn bei uns durch die Lichtverschmutzung schon lange nicht mehr gibt.

 


Wir freuen uns über eure Kommentare, Anregungen, Fragen...

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Kommentare: 1
  • #1

    Mama karli und stefan (Dienstag, 09 August 2016 17:53)

    Wir sitzen hier im Wohnzimmer es regnet und wir lesen euren interessanten Reisebericht und schauen uns eure schönen Fotos an.gute Fahrt bis zum Meer