Lehmziegeldörfer

Heute  fahren wir durch ein Gebiet, in dem traditionellerweise Lehmziegel beim Hausbau verwendet werden. Das Material ist billig, deshalb wird es hier auch heute noch zum Bau neuer Häuser verwendet. Wir haben das Glück, auf eine solche „Lehmziegelmanufaktur“ am Straßenrand zu treffen. Seht selbst: 

 

 

Zuerst wird der Lehm mit Wasser vermischt. Ob sonst noch was dazu kommt, wissen wir nicht. Aus dem entstanden Matsch werden mit Hilfe einer Model Ziegel geformt, glatt gestrichen und am Straßenrand zum Trocknen ausgelegt. Die getrockneten Ziegel werden dann zu großen Blöcken aufgeschichtet. Das ganze wird mit Lehmstroh verschmiert. In die Öffnungen werden Äste hinein geschoben und das Ganze wie ein Kohlenmeiler angezündet. Das ergibt dann die fertig gebrannten roten Ziegel.

 

In anderen Dörfern geht es schon moderner zu. In einen Dorf bestaunen wir viele prächtige Neubauten (natürlich nicht aus Lehmziegeln). Wenn ein Auto davor steht, hat es ein spanisches Kennzeichen. Hier hat wohl einer als Gastarbeiter sein Glück gemacht, und ein Großteil der Ortschaft hat es nachgemacht.

 

 

Generell kommen wir jetzt in eine wohlhabendere Gegend. Die Häuser und Gärten schauen schöner aus. Die Pferdefuhrwerke werden weniger, obwohl wir gerade heute auf ein besonders schönes treffen:

 

 

 

Wir nähern uns den Städten, zur Hauptstadt Bukarest ist es nicht mehr weit. Wenn ihr wissen wollt, wo  wir uns genau herumtreiben, dann schaut auf der Seite „Route“ nach: wir sind genau da, wo „Ruse“ steht, nur gegenüber auf der anderen Donauseite in Giurgiu. 

Nur mehr 500 km sind es nach Tulcea im Donaudelta, wo die meisten ihre Tour beenden. Wir aber radeln weiter und weiter …

 

 


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