In guten und in schlechten Zeiten...

 ...sollt ihr uns in diesem Blog begleiten! Wirklich schlecht sind sie nicht. Aber heute ist wirklich ein besch...eidener Tag. Also erstens regnet es. Das ist ja noch nicht so schlimm. Den letzten richtigen Regentag hatten wir in Visegrad, und das war 2 Tage vor Budapest. Also vor etlichen Wochen. Wir trösten uns: "Flüssiger Sonnenschein", meint Karin. "Super", freut sich Karl, "da brauchen wir weniger Sonnencreme".

 

Doch dann fängt wieder das Theater mit den Steigungen an: Lange rauf, kurz runter und schon wieder die nächste Steigung in Sicht. Diese haben meist 7 bis 10 %, manchmal aber auch deutlich mehr. Schnauf! Die Regenhose klebt klatschnass am Körper: Außen vor Regen, innen vor Schweiß vom Hochstrampeln. Dieses Spiel spielen wir heute unzählige Male. Entnervt meint Karin: "Lieber eine Nacht mit 10 Straßenhunden in einem Zimmer, als noch einen einzigen solchen blöden Berg!". Na ja, vielleicht mit 8. 

 

 

Dabei ist es gerade heute landschaftlich wirklich schön. Immer wieder sind wir hoch oben und schauen auf das Donautal hinunter, dann rauschen wir wieder zu ihr hinunter. Doch wir können euch nur ein Regenfoto bieten:

 

 

Wir kommen zur römischen Festung Capidava aus dem 2. Jhdt v. Chr., bzw. dem, was noch davon da ist.

 

 

Und als wir so gerade durch die ärgsten Steigungen schnaufen - ja, da wird der Regen stärker, und die letzten 6 km dürfen wir auf einer starkbefahrenen Straße mit vielen LKW zurücklegen. Deshalb reicht es uns schon nach 60 km, und wir landen in einer einfachen Pension. Eigentlich war für heute wieder Wildzelten angesagt, aber uns war einfach sooo kalt. Denn es hat seit gestern auch noch um 20 Grad abgekühlt. Und windig ist es auch.

 

Wir sind aber heute auch länger in unserem Luxusbettchen geblieben, und der Karli kurvt eine halbe Stunde in Cernavoda herum, um den besten Fotopunkt für die zweite Sehenswürdigkeit zu finden - die Anghel Saligny-Brücke aus dem Jahre 1895. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung war sie die längste Brücke Europas.

 

 

Und zum Schluss, damit ihr jetzt nicht glaubt, es freut uns nimmer, der "Senf zum Tag": "Lieber ein schlechter Tag auf der Straße, als ein guter Tag im Büro!" (Josie Dew)

 


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