Unser letzter Tag im Delta

 

Unser letzter Tag im Delta verwöhnt uns. Die Landschaft ist jetzt sehr abwechslungsreich. Wir sehen viele Seen, Sumpfgebiete, Schilfgürtel, aber auch Baum- und Graslandschaften. Dazu etwas, das wir schon ewig nicht mehr hatten: Rückenwind.

 

Wir treffen die alleinereisende Französin wieder, die wir beim Donaudurchbruch in Serbien getroffen hatten. Sie hat sich damals für die bulgarische Seite entschieden. Dort ist ihr das Telefon und der Fotoappparat und damit alle Fotos der bisherigen fünfmonatigen Tour geraubt worden, Sicherungskopien hatte sie keine. Nur am Telefon… Auch die Leute waren viel unfreundlicher als in Rumänien. Wir haben also eine gute Wahl getroffen…

 

Am Vormittag fahren wir durch Dörfer mit der typischen rumänischen Architektur: Vorbausäulen und Fenster werden bunt gestrichen. Eine Weinlaube führt oft zum Eingang.

 

 

Heute finden wir einen schönen Rastplatz im Schatten neben der Straße. So kann Karin das Reisetagebuch nachtragen. Internet hatten wir die letzte Woche fast nie, deshalb ist der Blog etwas ins Hintertreffen geraten. Aber Tagebuch wird jeden Abend geschrieben, das ist einfach nötig.

 

Der Nachmittag verläuft unaufregend. Wir radeln entspannt unsere 80 km, dann wollen wir kochen. Doch dann begegnen wir Patrick, Claire und ihren beiden Kindern. Valentin ist  7 Jahre alt, die Kleine ist zwei. Sie radeln von Belgrad nach Chisinau in Moldawien!!! Der kleine Valentin fährt mit dem eigenen Rad. Ist das toll! Man kann auch mit Kindern so viel in Angriff nehmen! Am meisten begeistert mich immer wieder, wir entspannt die Eltern und wie brav die Kinder sind, die wir gemeinsam auf langen Reisen treffen... Für ein Schwätzchen mit anderen Reisenden nehmen wir uns immer gerne Zeit!

 

 

 


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