Tour de Strand

 

Und weiter geht es mit unserer Strände-Ralley. Gestern Abend waren wir in Bjala, heute vormittags schaukeln uns die Wellen von Obzor, am Nachmittag sind wir am Sonnenstrand und am Abend sind wir in Nessebar gelandet. Dazwischen allerdings...

 

Das helle Blau - der Himmel,  das dunkle - das Meer... , ganz oben wir
Das helle Blau - der Himmel, das dunkle - das Meer... , ganz oben wir

 

Vielleicht haben wir ja schon einmal anklingen lassen, dass Bulgarien ein par Hügelchen zu bieten hat. Nein? Also nochmals: Dieses Land ist derartig faltig - würde man es bügeln, wäre es glatt 7000 km lang! 

 

Auch heute wird uns nichts geschenkt. Über 20 km schnaufen wir Steigungen hoch und wieder runter im starken Verkehr der E 87. Nur damit ihr euch diese internationale Verkehrsverbindung vorstellen könnt: Sie ist ungefähr so breit wie die Hiesbergstraße, nur der Straßenbelag ist schlechter. Darauf starker Urlauberverkehr. Macht also echt Spaß...

 

Und wenn wir dann so richtig schnaufen, dass die Zunge in die Speichen hängt, kommt auf Deutsch ein Schild:

 

 

Ja, täten wir doch glatt. Aber so sehr wir auch suchen, da ist kein niedrigerer mehr!

 

Wir finden das ja sowieso witzig, ein Schild in deutscher Sprache zu finden. Denn sonst ist ja alles in der Kyrilliza (der kyrillischen Schrift) geschrieben. Und so muss Karin alles vorlesen und fragt sich wiederholt, warum sie mit einem Analphabeten auf Weltreise gegangen ist...

 

Den Sonnenstrand wollten wir noch sehen. Ha! Fanden wir schon den Goldstrand etwas überbevölkert, ist es hier echt abartig. Wir suchen und suchen, aber wie finden das Meer nicht. Könnte es vielleicht hinter der übergewichtigen Dame im Neon-Bikini sein, oder verdeckt es der sonnengereifte/rote Bierbauch mit Ganzkörpertatoo? Wenn die Musik nicht so laut wäre, könnten wir ja jemanden fragen, spricht doch hier eh jeder Zweite Deutsch. Echt übel!!!

 

 

 

 

 

Wo gehts denn hier zum Meer bitte!

 

So ergreifen wie die Flucht und denken ergriffen an unseren Traumstrand vor drei Tagen. Wir landen in Nessebar, das zumindest nicht nur aus Hotels besteht, sondern auch eine Altstadt auf einer Landzunge hat, durch einen Damm mit der Neustadt verbunden. Und die gehen wir jetzt erkunden und erzählen euch morgen, wie es war.

 


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