Dolmabahce-Palast und Fischbrötchen

Die Pracht des Sultans, Fischbrötchen bei der Galata-Brücke und das bunte Gassengewirr außerhalb des Ägyptischen Basars wollen wir heute erkunden. Ein buntes Programm für einen Tag...

 

Als erstes machen wir unsere Hausaufgaben und organisieren unsere Weiterreise und die Besteigungen. Außerdem Karlis Aufenthalt, der uns die Wandersachen bringt und Karls Rad mitnimmt. Wie alles, das mit Geldausgeben zu tun hat, geht es ziemlich schnell ;)

 

Wir werden am 15. hier abfliegen und über Addis Abeba in Äthiopien nach Moshi in Tansania fliegen. Das ist billiger, und außerdem kommen wir dann am Tag an. Der Flug an sich ist durch die Zwischenlandung natürlich viel länger. Aber wir sind ja keine Wochenendtouristen...

 

Am 18. starten wir dann zum Mount Meru und ca. eine Woche später zum Kilimandscharo. 

 

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Wir haben ja zu Fuß nicht weit zur Sultanahmet-Moschee und von dort fährt die Tramway nach Kabatas am Bosporus. Dort liegt der dritte große Sultanspalast Istanbuls, der "modernste".

 

Auch Atatürk hat ihn als Sitz gewählt und ist dort auch gestorben.

 

 

Es gibt den Sultanspalast zu sehen, den Harem, die Gärten und einen Kristall-Pavillon.

 

Im Palast darf man leider keine Fotos machen. Es gibt aber schöne Säle mit alten Teppichen und Kronleuchtern zu sehen. Und ein überaus prächtiges Treppenhaus.

 

Im Harem sowie im Sultanspalast kommt man an unzähligen Räumen vorbei (das 1. Schlafzimmer der Mutter des Sultans, das 2. Schlafzimmer der 1. Frau des Sultans, und so weiter und so fort). Beim 2. Klo der 7. Frau des Sultans - oder so - fühlen wir uns leicht ermattet. Zusätzlich hat man uns Plastiksackerl über die Schuhe gestreift, die uns leicht dämlich aussehen lassen und nach dem Ausziehen das Raumklima nicht unbedingt verbessern...

 

Im Kristall-Pavillon gibt es ein gläsernes Klavier und einen gläsernen Stuhl, sowie einen Wintergarten zu sehen.

 

 

Vom Garten hat man durch weiße Tore einen prächtigen Blick auf den Bosporus und die gegenüberliegende asiatische Seite Istanbuls.

 

 

Nach der Besichtigung sinken wir ermattet im kleinen Park beim Uhrturm auf den schattigen Rasen. Nachdem der Kulturauftrag erledigt ist, wenden wir uns den wirklich wichtigen Dingen zu: Dem Essen!

 

 

Mit der Bim fahren wir zurück über die Galata-Brücke, wo die Angler dicht an dicht stehen. Unterhalb der Brücke gibt es Fischbratereien, wo man Fischbrötchen mit Salat und Zwiebel essen kann. Es sind derartig viele Leute da, dass die Fischbrater kaum nachkommen... Dazu isst man Pickels in einer roten Sauce, aber nachdem wir diese erst entdeckt haben, als wir unsere Brötchen schon aufgegessen haben, müssen wir leider, leider noch einmal kommen, um sie zu probieren. Wir müssen euch ja erzählen, wie sie schmecken - wir haben ja einen Bildungsauftrag ;)

 

 

Auf dem Nachhauseweg begegnet uns dann leider ein Markt. Leider? Ja, weil wir als begeisterte Marktgeher jetzt wieder stundenlang nicht nach Hause kommen. Ewig können wir schlendern, schauen, probieren...

 

Hier herrscht allerdings ein derartiges Gedränge und Geschiebe, dass wir unser Gehtempo nicht selber bestimmen können.

 

Es ist so gestopft voll - jetzt verstehen wir erstmals, wie sich so ein Efko-Gurkerl im Glaserl fühlt... 

 

 

 

Weinblätter zum Füllen

 

 

Getrocknete Auberginen, Paprika, Tomaten...

 

Nach dem Einweichen werden sie gefüllt.


Wir freuen uns über eure Kommentare, Anregungen, Fragen...