Wir faulenzen in Windhoek

Gestern hat uns Wiets in einige - sagen wir mal - Entwicklungsgebiete in Windhoek mitgenommen. Dort leben die Schwarzen in einfachen Verhältnissen in Wellblechhütten. Strom gibt es, aber kein fließendes Wasser. Die Toilettenhüttchen befinden sich am Ende der Straße und werden von vielen gemeinsam genutzt. Aber man darf sich das nicht dreckig oder übel vorstellen, die Leute leben einfach in sehr einfachen Verhältnissen, aber in Einzelgebäuden. Auch eine Bar besuchen wir. Dass wir da die einzigen Weißen sind, versteht sich von selbst.

 

Das Fleisch in den Garküchen sollten wir besser nicht probieren, meint Wiets. Als wir die vielen Fliegen auf dem rohen Fleisch sehen, wissen wir auch warum. Aber hier lebt es wieder auf den Straßen, es wird Markt abgehalten, und es ist für uns sehr interessant, wie hier ein großer Prozentsatz der Bevölkerung lebt.

 

Natürlich haben wir hier den Fotoapparat und alle anderen Wertsachen zu Hause gelassen. Aber wir fühlen uns sicher. Sind ja nicht alle Verbrecher, bloß weil sie in einfachen Verhältnissen leben. Wie überall leben hier Leute, die sich Sicherheit, genug zu essen und Möglichkeiten für ihre Kinder erhoffen. Alleine wären wir hier allerdings nie hierhergekommen...

 

Dann zeigt uns Wiets noch die anderen Sehenswürdigkeiten, zu vielen wären wir zu Fuß nicht gekommen. Wir sind ihm sehr dankbar für die großartige Gastfreundschaft, wenn er und Daleen nach Österreich kommen, werden sie auch bei uns willkommen sein.

 

Leider müssen wir morgen ausziehen, weil dann alles voll gebucht ist und wir wollten eine Kochgelegenheit, und so werden wir innerhalb Windhoeks übersiedeln, bevor wir uns auf nach Uganda machen. Denn dort regnet es jetzt noch jeden Tag, während hier jeden Tag die Sonne scheint und es bacherlwarm ist.

 


Wir freuen uns über eure Kommentare, Anregungen, Fragen...