Abschied von Namibia

 

Und wieder müssen wir uns von einem Land verabschieden, in dem es uns so gut gefallen hat. Hatten wir anfangs gedacht, wir würden nur schnell ein Auto holen und dann möglichst schnell raus fahren, waren wir schließlich fast vier Wochen im Land...

 

Vieles haben wir hier gesehen: Das erste Mal Elefanten in freier Wildbahn, die schönen Himba-Frauen im Norden, den Tierreichtum und die verschiedensten Landschaften: Vom dichten Bewuchs im Caprivi über die karge Dornbuschsavanne, vom Palmenhain am Kunene im Norden bis zu den Dünen bei Swakopmund...

 

Immer wieder sind wir auf die Gegensätze und das Nebeneinander von Schwarz und Weiß gestoßen, haben viel zugehört und versucht, Verständnis für beide Seiten zu finden. Sind doch beide Namibier und Afrikaner - auch die Weißen, die jetzt benachteiligt werden, obwohl sie das System durch ihre Steuern und Arbeit erhalten. Und die die Arbeit machen, auch wenn die Firma einen schwarzen CEO haben muss. Doch auch die Schwarzen können wir ein wenig verstehen, ist Besitz doch anscheinend noch immer vorwiegend weiß. Als Außenstehende können wir uns wohl kein wirkliches Urteil erlauben, aber bis zu einem Miteinander wird es wohl noch lange dauern.

 

Wahrscheinlich schon morgen werden wir die freundlichen Menschen vermissen - und 34 Grad im November bei 15 % Luftfeuchtigkeit hat auch was!

 

Die riesigen Fleischportionen zu Mini-Preisen werden vor allem Karin fehlen. Auf die Kälte von Swakopmund können wir allerdings beide leicht verzichten.

 

Auch hier sind wir nicht unter die Räuber gefallen, allerdings hat Karin - schon wieder - kräftig Haare gelassen. Denn auch in Afrika scheinen Friseure die Aussage "Nicht zu kurz" so zu verstehen, dass sie die Ohren dran lassen sollen...

 

Auch unsere wohlverdiente Ruhepause haben wir hier gemacht: Bei Wiets und Dalene haben wir einen friedlichen Ort gefunden, um zu relaxen. Obwohl wir durch die vielen Einladungen dann doch ziemlich busy waren.

 

 

Auch am letzten Wochenende waren wir wieder beim Autorennen und dann zum Grillen eingeladen: Braai wird uns für immer als das wichtigste Wort auf Afrikaans in Erinnerung bleiben. Und noch eines: Dankie viralles!

 


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