Myanmar

Die Sonne strahlt vom blitzblauen Himmel. Golden leuchten die Stupas der Shwedagon-Pagode in Yangon. Myanmar zieht uns schon am ersten Tag in seinen Bann.

 

 

Gestern sind wir problemlos und pünktlich von Bangkok aus in Yangon gelandet. Kein Mensch interessiert sich bei der Einreise für die erforderlichen Geldmittel oder ein Ausreiseticket, lediglich das e-Visum und die Einreisekarte wird kontrolliert, und eine Zollerklärung muss abgegben werden. Bald sind wir in unserem einfachen Guest-house nahe der Sule-Pagode angekommen. Einfache, saubere Zimmer mit Klima und Gemeinschaftsbad. Denn Zimmerpreise sind in Myanmar empfindlich teurer, als in unseren vorherigen Reiseländern.

 

Heute morgen stellen wir fest, dass wir uns in einer völlig neuen Welt befinden. Der Mann von Welt trägt in Myanmar noch oft Rock, einen karierten Wickelrock, den longhi,  genauer gesagt. Englisch ist bei den Händlern meist Mangelware, beschränkt sich höchstens auf die Zahlen für die Preise, wenn wir nicht auch dafür die Hände brauchen. Aufschriften? Aber ja, sicher! Alles da! Auf birmanisch. Auch andere Zahlen haben sie. Das macht die Sache gleich noch einfacher. Auch die Busse sind natürlich in der Landessprache angeschrieben, auch die Nummern! Mit Fragen kommen wir bis zur Hauptsehenswürdigkeit von Yangon, der Shwedagon-Pagode.

 

 

Als wir sie das erste Mal sehen, bleiben wir erstmal für zwei Minuten mit offenem Mund stehen. Gold, da ist Gold!!! Der riesige Stupa glänzt in der Sonne, viele kleine funkeln um die Wette. Also verglichen damit, war Wat Pho in Bankgkok "ganz nett".

 

Die Pagode gilt als das größte Heiligtum des Landes und beherbergt Haarreliquien von Buddha. Sie ist das höchste Gebäude der Stadt und steht auf einem großen Hügel, auf den vier Aufgänge führen.

 

Man gelangt zu einer riesigen Plattform, auf der sich der gigantische goldene Stupa befindet, flankiert von zahlreichen kleineren. Man bewegt sich im Uhrzeigersinn um den Stupa und kommt dabei an vielen eindrucksvollen Tempeln vorbei. Die Spitze des Stupas schmückt ein 76-karätiger Diamant. Am Rand hängen 1065 Glöckchen aus Gold, die bei jedem Windhauch klingeln.

 

 

Bei der Montagsecke machen wir beide Halt. Die am Montag Geborenen bringen an dieser Stelle Opfergaben und übergießen den Buddha mit Wasser.

 

 

 

 

Auf dem Gelände wachsen als heilig verehrte Bodhi-Bäume. Der Bodhi-Baum gilt als heilig, weil Buddha unter einem solchen Baum erleuchtet wurde.

 

 

 

 

Die Frauen und oft auch die Kinder haben die Wangen mit einer beigefarbenen Paste bestrichen.

 

Lange sitzen wir nach der Umrundung des Stupas einfach nur da und schauen und lassen "sickern". Diese Momente sind uns immer besonders kostbar. Wo Reisegruppen schon wieder zum nächsten Termin flitzen, nehmen wir uns die Freiheit - na ja, halt einfach frei zu sein!

 

Nach diesem im wahrsten Sinne "Glanzlicht", das uns sehr beeindruckt hat, erkunden wir die Stadt, besonders die Märkte und Ess-Stände. Aber dafür brauchen wir einen eigenen Blog-Artikel, denn hier sehen - und essen - wir erstmals Dinge, von denen wir keine Ahnung haben, was es sein könnte. Lasst euch überraschen...

 


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