Wieder in Phongsaly

 

Um fünf Uhr abends sind wir wieder zurück, holen unser eingelagertes Gepäck und beziehen wieder unser Zimmer.

 

Und dann sehen wir, was für Wetterglück wir hatten: Kaum zurück, beginnt es zu schütten und hört auch sobald nicht mehr auf. Regen bedeutet ja in vielen Ländern Stromausfall, weil halt das Wasser immer wo reinrinnt und es dann einen Kurzschluss gibt. So auch hier. Doch wundersamer Weise hat im ganzen Haus nur unser Zimmer Strom, und somit geht auch der Durchlauferhitzer zum Duschen. Während die anderen das Schicksal nackt mit einshamponierten Haaren ereilt und sie also kalt fertig duschen müssen, sind wir Glückskinder. Haarewaschen! Nach drei Tagen voll Schwitzen! Herrlich!!! Zwischendurch wird das Wasser zwar bei uns auch ein paar Mal kalt, aber...  François hatte Glück und noch gar nicht begonnen und wechselt in unser Bad.

 

Natürlich waschen sich die Dörfler ihre Haare auch mit kaltem Wasser, aber die sind halt nicht solche Weicheier wie wir!

 

Wir bestellen heute ausnahmslos Nudeln, denn nach drei Tagen dreimal täglich Reis können wir ihn nicht mehr sehen. Ein Leben lang?

 

Wir verbringen noch einen schönen gemeinsamen Abend, bevor sich die anderen wieder auf den Weg machen. Wir gönnen uns noch einen Rasttag, bevor wir uns auf den Weg zum Mekong machen. Wir wollen wieder Slow-Boat fahren.

 

Die wirklichen laotischen "Köstlichkeiten" haben wir leider nie kosten dürfen. Dass es sie gibt, werden wir in Oudomxay sehen...

 

Auch Pauline und François haben am Markt in Phongsaly tatsächlich einen Hund angeboten gesehen. Der Kopf in der Mitte der Platte, damit man auch wirklich weiß, welches Tier es ist und die Fleischstücke appetitlich darum herum angeordnet. 

 

Und wir finden am nächsten Tag zwei Restaurants, wo man uns statt der Speisekarte den Vorratskasten zeigt. Daraus suchen wir aus, was sie brutzeln sollen, und das Wort für Reis wissen wir schon. Tee gibt es abseits der Haupttourismusroute wieder gratis dazu.

 

Im zweiten Restaurant werden auch weiße Maden angeboten. Karl beruft sich wieder einmal darauf, kein Fleisch zu essen, und auch Karin möchte ausnahmsweise nur Gemüse;) Aber ein Foto haben wir schon gemacht.

 

 

Auf der Haupstraße hat einer zwei kleine Affen an extrem kurzer Leine angeboten. Ob die auch in den Topf sollen, bleibt unklar...

 


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