The Loop

The Loop ist eine Runde mit dem Motorrad durch die Berge von Zentrallaos rund um Thakhek. In drei bis vier Tagen verbindet sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region: Höhlen, Wasserfälle, Kletterstellen und Seen. Das müssen wir sehen!

 

 

Wir mieten uns ein stärkeres Moped, eine 125-er Honda Wave. Denn ein normales Moped schafft die starken Steigungen im Gebirge nicht. Dann geht es los. Der erste Tag bringt gleich einmal ein paar wichtige Highlights. Durch die erste Höhle, die wir besuchen, die Xieng Liab, fließt ein Fluss. Hier muss man manchmal durchwaten, um weiter vorzudringen.

 

Um am anderen Ende aus der Höhle hinauszukommen, muss man sogar schwimmen, so tief ist es. Aber es lohnt. Die Felsgebilde in der Höhle sind sehr schön, und wenn man aus der Höhle schwimmt, kommt man in ein enges Tal zwischen den Bergen, das den Kletterern gehört: Ein kleines Paradies! In den Wänden unmittelbar beim Höhleneingang wird geklettert, manchmal stark überhängend mit dem Fluss unter sich! Das schaut so super aus! Ein kleiner chilliger Zeltplatz ist da, ein Traumplatzerl in den Bergen mit vielen jungen Kletterern. Eine ganze Weile stehen wir da und schauen zu und unterhalten uns mit einer Deutschen in unserem Alter, die mit einer Zweiten für neun Monate auf Fahrradweltreise ist. Das sind immer unsere Lieblingsmomente, da vergeht die Zeit wie im Flug, soviel  hat man sich zu erzählen.

 

 

 

 

Wer findet den Kletterer in der Wand?

 

Beim Klettern aus der Höhle passiert es dann: Karl rutscht ab, rutscht mit dem Fuß in einen Spalt und knallt mit dem Kopf an einen Fels. Schnell raus aus der Höhle, denn hier kann man fast nichts erkennen. Draußen zeigt sich, dass unser gefallener Engel echt Glück hatte: Zwar fließt Blut, aber es sind nur Abschürfungen an Stirn und Bein. Unsere Versicherung wird das auch freuen;)

 

 

Die nächste Höhle, die wir besuchen, die Pha Nia In-Höhle, ist ganz anders. Ein heiliger Ort für die Buddhisten, deshalb ist es verboten, im See in der Höhle zu schwimmen. Der Anblick ist atemberaubend. Gebetsfahnen in der Höhle, der See, der gut zu sehen ist, und ein Buddhaschrein im Inneren der Höhle machen diesen Ort zu etwas Besonderem. In beiden Höhlen sind wir fast alleine. Zwei großartige Plätze!

 

 

Die Motorradstrecke ist noch relativ fad, Asphalt auf guter gerader Straße. Das soll sich in den nächsten Tagen ändern. Allmählich rücken die Berge näher. Das nächste Ziel ist ein riesiger Stausee. Durch den Staudammbau sind die Bäume geflutet und stehen als Stümpfe aus dem Wasser. Ein öklogisches Desaster, das aber großartig aussieht. Der See ist stark gegliedert, lange Zeit fahren wir am Wasser entlang, und am Wasser werden wir auch schlafen.

 

Im angestrebten Ort Nakai gibt es zwei Guesthouses. Das erste entpuppt sich auf den ersten Blick als Party-Herberge. Nichts wie weg!

 

In der zweiten finden wir dann unser Paradies. Ein kleiner Bungalow am Seeufer mit eigener Terrasse und Hängematte und Stühlen, mit Badezimmer mit heißer Dusche. Es ist paradiesisch still – bis auf die fünf Millionen Kröten und Frösche, die im See leben und die Grillen, die nachts zirpen. Das Essen wird auf einer Terrasse am See serviert und eine riesige Schale Fischsuppe macht satt und zufrieden. Kein Autolärm, keine Musik, nur die Frösche und Grillen und Frieden. Schön!!!

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Mama (Montag, 27 Februar 2017 17:42)

    D..ie Fotos von den Höhlen sind gigantisch.Die Berge und die Motorradstrecke auch,da fühlt sich Karl wie mit 17die Höhlenwanderungen nicht ungefährlich kann Karl mit seiner Stirnverletzung ein Reiseandenken mit nach Hause nehmen.Weiterhin alles Gute