Tempel um Angkor

Noch einmal tauchen wir ein in die Welt der Tempel. Banteay Srei mit seinen wundervollen Steinmetzarbeiten und die Gesichter von Angkor Thom bezaubern uns. 

 

 

Angkor besteht aus aus vielen Einzeltempeln, die meisten hinduistisch. Es war der Sitz der Khmer-Könige, die meisten sind zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert entstanden.

 

Vom Aussichtsberg Phnom Bakheng hat man angeblich einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang, wodurch sich hier allabendlich die Massen drängen. Mancheiner kommt auf einem Elefanten geritten. Am Morgen sieht man das Selbe und ist fast alleine.

 

Angkor Thom gehört zu den „Pflichttempeln“. Es war die letzte mächtige Hauptstadt des Khmer Reiches. Der eindrucksvollste Gebäudekomplex ist sicherlich der Bayon. Von weitem wie ein ungeschlachter Haufen Türme wirkend, erschließt sich seine Schönheit, je höher man hinaufklettert. Auf allen Seiten der Türme lassen sich Gesichter erkennen. "Erstaunlicherweise" ähneln sie alle ihrem königlichen Auftraggeber. Wer zahlt, schafft an...

 

 

Im Bereich von Angkor Thom kann man auch noch ein Stück durch Wald spazieren, die Tempel gefallen uns besser, wenn sie von Natur umgeben sind. Da wirken die Würgefeigen, die sich um die Mauern winden, viel eindrucksvoller.

 

 

Banteay Srei ist sicher der schönste Tempel. Es handelt sich um einen Hindutempel aus rötlichem Stein, dessen Gebäude durch ihre filigrane Schönheit bestechen. Die figürlichen Darstellungen, Steinmetzarbeiten, sind die schönsten in ganz Angkor.

 

Unser Mittagessen nehmen wir in einem einfachen Lokal am Wegesrand ein. Wie in Myanmar ist in den billigen Lokalen der Tee gratis, das Essen bestellt man, indem man in den Topf schaut und auf das zeigt, was man möchte. Heute ist eine Suppe mit Fisch, Tomaten und Ananas drin. Es gibt Reis, und ein etwas seltsames Fischgericht, das keinen wirklich begeistert. Die Suppe schmeckt fein.

 

Am späten Nachmittag kehren wir nach Ankor Wat zurück und parken wieder am Hintereingang. In gewohnter Manier schließen wir mit einem Schloss beide Vorderräder zusammen, denn man soll ja immer auf Nummer Sicher gehen. Dann suchen wir uns ein schönes Sonnenuntergangsplatzerl und werden fündig. Über steile Stufen klettern wir hinauf und sitzen schließlich für lange Zeit alleine und schauen in die untergehende Sonne. Bis der Tempel schließt.

 

 

Als wir eineinhalb Stunden, nachdem wir gekommen sind, gemütlich zu den Mopeds schlendern, kommt uns ein freundlicher Wächter auf dem Moped entgegen, der ein kleines Geschenk für uns hat: Wer hat denn wohl wieder vergessen, den Schlüssel abzuziehen? Bis Dienstschluss hat er das Moped bewacht, dann ist er uns entweder suchen gefahren oder wollte den Schlüssel abgeben, das verstehen wir nicht so genau. So ein grundfreundlicher Mensch!

 

Auch wenn wir in den kleinen Lokalen einkehren, wo die Einheimischen essen, sind immer alle besonders freundlich und um uns bemüht. Die Kambodschaner sind durchwegs freundlich und fröhlich, echt angenehme Menschen und wir freuen uns, dass uns Karli hier besucht, wo wir uns wohlfühlen und nette Menschen leben.

 

 

Angkor Wat im Abendlicht:

 


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