Las Vegas

Unser Chevrolet gleitet über den Las Vegas Strip. Da, die Sphinx, das Mirage, das Belaggio… Die warten schon auf uns…

 

 

Las Vegas fängt so gut an, wie Houston aufgehört hat. Als wir aus dem Flugzeug kommen, wartet unser Gepäck schon auf uns. Wiedersehensfreude macht sich breit! Doch dann: 5 USD kostet ein Gepäckwagerl, das sonst überall gratis ist! Nein, nicht kaufen, benutzen! Gut, dass man unsere Backpacks tragen kann. Wir tragen sie genau 200 Meter. Dann gibt es einen Gratis-Shuttle-Bus zur Autovermietung. Genauer gesagt, bis zur gegenüberliegenden Straßenseite. Möchte man die Straße nicht selbst überqueren, soll man anrufen, dann wird man mit einem anderen Bus abgeholt!

 

Willkommen im Land der Autofahrer! Schon auf dem Flughafen sind uns die vielen stark übergewichtigen Menschen aufgefallen, die doppelt so breit sind, wie bei uns üblich. Bei der Autovermietung dann die Überraschung. Wir haben für die erste Woche das kleinste und billigste Auto reserviert. Leider ist es nicht verfügbar! Und so geben sie uns ein Gratis-Upgrade für einen großen Chevrolet. Oje;)

 

Das Folgende verstehen nur zwei Eingeweihte: „This is not my car“! Auch dieses Auto hat eine Automatik! Und hüpft manchmal…  

 

Und dann gleiten wir über den Strip! Es ist wie im Film, hundert Mal hat man die Bilder schon gesehen, doch  jetzt sind wir mittendrin! Super schaut das aus!!!

 

 

Man sollte nur nicht glauben, dass man den Strip leicht zu Fuß auf- und ablaufen kann. Die Distanz ist gewaltig. Wir fahren einmal quer durch die Stadt zur AAA. Nein, das ist nicht die Anonyme Alkoholiker-Association, sondern die American Automobile Association. Als ÖAMTC-Mitglied können wir uns gratis Straßenkarten und Infos holen. Die freundliche Dame gibt uns gleich einen ganzen Sack davon mit. Das Niveau der Karten ist super, mit Plänen der Nationalparks und Stadtplänen. Danke schön! Und ein paar Reiseführer packt sie auch noch ein.

 

Dann auf ins nächste Einkaufsparadies, Smith’s mit Namen. Und wer da glaubt, in den USA gibt es nichts Gutes oder Gesundes zu essen, der irrt! Das Angebot ist mindestens so reichlich wie bei einem großen Merkur, Nüsse, Flakes etc. gibt es zum Selberfüllen, Obst und Gemüse in Hülle und Fülle – nur die Preise muss man mögen: Äpfel ab 3 $ das Kilo, Karotten 5 $, das Meiste ist doppelt so teuer wie daheim! Da wir noch vor drei Tagen für 1,3 Euro ein gutes reichliches Menü gegessen haben,…

 

Heute Nacht schlafen wir in einem Zimmer in Mandys Haus. Es begrüßt uns Harley. Sie ist knapp so groß wie Karin und wiegt zwischen 50 und 60 kg – und ist die riesigste dänische Dogge, die wir je gesehen haben! Aber eine freundliche. Sonst gibt es noch zwei Katzen und zwei Frettchen. Und einen Mini-Garten. Da Mandy am Abend nicht zuhause ist, gehört uns das Haus, und wir kochen ausgiebig. Das Frühstück am nächsten Tag nehmen wir auf der Terrasse ein. Nach dem Abendessen und Duschen verrollen wir uns sofort ins Bett und schlafen herrlich ruhig bis in der Früh.


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