It never rains...

Das glaubt ihr doch selber nicht. Man, it pours… Und deshalb können wir stolz vermelden, in der Mojave Wüste und im Death Valley Nationalpark Regen erlebt zu haben. 

 

 

Der Tag beginnt allerdings trocken. Und ohne Petzi … Mit einer dünnen Eisschicht überzogen, schauen wir aus dem Zelt. Es nieselt, und deshalb sparen wir uns die Wanderung zum Upper Yosemite-Fall. Außerdem haben wir eine lange Autofahrt vor uns, denn der kurze und direkte Weg auf der Tioga-Road durch den Park ist uns leider wegen Schnees versagt. Die Straße ist gesperrt. Langlaufen ist jetzt auch nicht das Verkehrsmittel unserer Wahl. Deshalb müssen wir bis Bakersfield zurückfahren und werden wieder im Death Valley schlafen. Da sollte es wenigsten nicht schneien. 

 

Auf der Strecke kommen wir am Red Rock Canyon vorbei, da leuchtet er noch in der Sonne. Bald darauf haben wir die wahrscheinlich rare Gelegenheit, Kakteen im Regen zu sehen…

 

 

Im Death Valley kommt uns dann dieser Bursche vor die Linse: Wir tippen auf Koyote, sind aber nicht hundertprozentig sicher. Falls es jemand weiß, bitte einen Kommentar schicken!

 

Später ärgern wir uns: Die Straße zum angestrebten Camp ist gesperrt, aber leider nicht 25 km vorher an der ersten Kreuzung, sondern erst mittendrin, so sind wir 50 km umsonst gefahren, und auch zum Camp kommen wir nicht. Dann fahren wir halt wieder nach Emigrant, wo wir letzte Woche waren. Obwohl wir schon um sechs Uhr da sind, erwischen wir gerade noch den vorletzten Platz. Gibt halt nur zehn.

 

Neben uns steht Dirk aus Hamburg. Er vertreibt Markencampingausrüstung und war schon sehr viel unterwegs. Ein interessanter Gesprächspartner. Jetzt sind wir ja wieder mit dem Auto unterwegs und können mehr transportieren. Deshalb hat wieder einmal ein Fläschchen Rotwein den Weg zu uns gefunden und umschmeichelt unsere Nudeln. Morgen werden wir wieder in Las Vegas sein.


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